Liebe Tischtennisfreunde,  

in der Saison 2007/2008 konnte mit der Meisterschaft der 1. Herrenmann-schaft, und dem damit verbundenen direkten Wiederaufstieg in die 1. Kreisliga, einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte gefeiert werden. Ausschlag-gebend für diesen, und alle bisherigen  Erfolge, ist die einmalige Kameradschaft in der Mannschaft bzw. der ganzen Sparte, auch ortsbekannt unter den Namen "DIE TISCHPENNER".      

Der Grundstein für diese Erfolge und Mentalität entstand bereits im Jahr 1956, lang vor dem ASV, mit der Gründung einer Tischtennissparte. Aus der Mitte   der sogenannten Coca-Cola-Brüder kam der Gedanke zum Sport mit der kleinen weißen Kugel.

Zur Finanzierung der Holztischtennisplatten wurde ein "TT-Sommernachts- Ball" mit einer acht Mann starken Combo organisiert.  Die ersten Ballwechsel  mit dem Spielgerät aus Celluloid erfolgten im Saal des Gasthofs "Zur Loisach" oder bei schönem Wetter auch im freien. Sportliche Wettkämpfe wurden in dieser Zeit in Form von Freundschaftsspielen gegen Ohlstadt, Kochel, Murnau und Bad Kohlgrub ausgetragen.


Aktive Spieler der Gründungsjahre waren:

Annemarie Fischer
Kurt Arnold
Stephan Jocher Anton Ruf
Rosemarie Nagler
Heinz Capka
Xaver LeißJosef Wild
Helga Tietze
Martin Fischer
Hans Luidl
Albert Steingruber
Rita Zagolla
Hermann GahbauerRoman LuidlXaver Wild
Lotte Zaha
Peter HörmannHeinz Malik
Gerhard Zalia

Mühselig mussten jedes mal Tische und Stühle gerückt werden, um Platz     genug für den Sport zu haben, auch dadurch war die erste Phase der Groß-   weiler Tischtennisspieler Ende der 50er Jahre schon wieder beendet.

Durch die Gründung des ASV Großweil im Herbst 1974, bei der viele ehe-  malige Tischtennisspieler führend beteiligt waren, wurde die Tischtennissparte wieder neu belebt.  Zum ersten offiziellen Spartenleiter der Abteilung Tisch-tennis wurde Heinz Malik sen. gewählt. Durch den Vertrag vom 06.01.1975     mit dem Pächter des Gasthauses "Zur Loisach" und dem ASV Großweil, nahmen damit in der Saison 1975/76 die Tischtennisspieler erstmals an einer Punkt-spielrunde teil. Das erste Punktspiel einer Großweiler Mannschaft fand am 16.09.1975 in Schongau statt (Ergebnis: 3 : 9).

Aus dem Erlös der Organisation von zwei Hypnoseshows konnten neue Tisch-tennisplatten gekauft werden. Bis zur Saison 1978/79 spielte man weiterhin im Gasthof "Zur Loisach" mit einer Herren- und einer Jungenmannschaft. Eine neu erworbene Bestuhlung im Saal der Wirtschaft schien dem Wirtsehepaar zu wertvoll, um jedes mal von den Sportlern hin und her geschoben zu werden. Damit war leider die zweite Phase der Großweiler Tischtennisspieler beendet, man dachte und hoffte aber damals schon, auf einen eigenen Raum für zwei Platten.  

Mit dem Neubau des Freizeitheims im Jahr 1981 fanden die Tischtennisspieler ihre neue Spielstätte, wo bis heute die Sportler ihre Trainingseinheiten und Wettkämpfe ausüben. Damit begann die Boomzeit der Abteilung, mit bis zu sieben gemeldetenMannschaften (1 Damen-, 2 Herren-, 2 Mädchen-, und              2 Jungenmannschaften) bzw. 56 Aktiven (30 Erwachsene und 26 Kinder),         die Großweiler waren Tischtennis narrisch!


In dieser Zeit waren Heinz Malik und besonders seine Frau Rosemarie Malik,   als Spielpartnerin und Betreuerin der vielen Kinder im Training, für die Tisch-tennisspieler verantwortlich.

Im Jahr 1990 übernahm Josef Wild neben der Trainingsbetreuung dann auch noch für zwei Jahre die Verantwortung für die Abteilung (da gab´s dann auf einmal mehr Mädchen- als Jungenmannschaften). Ab dem Jahr 1992 wurde dann ein Jungspund genannt "Doc" oder "Schiwago" alias Christian Schweiger Abteilungs-leiter, und übt dieses Amt zur höchsten Zufriendenheit aller "Tischpenner", bis zum heutigen Zeitpunkt aus. 

von links:  Josef Wild, Christian Schweiger, Rosemarie Malik, Heinz Malik,                                   Martina Bacher-Schweiger, Thomas Wild

Nach schwierigeren Jahren mit nur noch einer Herrenmannschaft (verstärkt durch eine Dame - Danke Silvia), ist die Tischtennisabteilung wieder zum Leben erwacht, und stellt zur Zeit drei Herren-, eine Mädchen-, und eine Jungen-mannschaft im Spielbetrieb. Im Trainingsalltag tummeln sich dann bis zu 20 aktive Erwachsene und 20 Schüler-, Jugend- und Minispieler an den Platten. 


Übrigens:

Der Begriff "Tischpenner" kommt nicht vom "Penner" oder "auf dem Tisch einschlafen", obwohl man dies bei manchen "Tischpenner-Touren" meinen könnte (oder, Chelaz bzw. Hunter?), sondern von der Schwierigkeit der Aus- sprache einer damals 2-jährigen Fränzi  mit dem Ausduck Tischtennis.                  Über "Tischtenner" wurde dann der "Tischpenner" geboren und damit ein Gemeinschaftsgefühl das von Jahr zu Jahr beim Tischtennissport und den verschiedensten Anlässen gepflegt wird.